In eindrücklichen Episoden schildert Troll das Aufwachsen eines Kindes in den 1950er- und 1960er-Jahren. Zwischen den Entbehrungen der Nachkriegszeit, emotionaler Distanz innerhalb der Familie und Erziehungsmethoden, die aus heutiger Sicht überholt erscheinen, entsteht ein vielschichtiges und berührendes Bild von Kindheit. Dabei überzeugt der Text durch eine unmittelbare, persönliche Erzählweise aus der Perspektive des Kindes.
Zu der Lesung wird auch die Künstlerin Doris Lenz anwesend sein, die bei einem Rundgang durch ihre Ausstellung „Kindsein – Spurensuche“ Einblicke in ihr künstlerisches Schaffen geben wird.
Der Eintritt zur Lesung ist im regulären Museumseintritt enthalten.

